

Aus Notwehr.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Jährlich werden in Deutschland zehntausende Messerangriffe registriert, im Schnitt mehrere Dutzend am Tag. Auch Sexualdelikte nehmen seit Jahren zu. Das sind keine abstrakten Statistiken, das ist Realität auf unseren Straßen.
Als Vater einer Tochter ist es für mich keine theoretische Debatte. Es ist meine Pflicht, das zu schützen, was mir am wichtigsten ist: meine Familie und unsere Heimat. Gleichzeitig erleben wir eine Polizei, die vielerorts überlastet ist, der Rückhalt entzogen wird und die politisch oft allein gelassen wird. Wer diese Entwicklung anspricht, wird nicht ernst genommen, sondern moralisch unter Druck gesetzt oder diffamiert.
Halle hat sich seit 2015 spürbar verändert, und nicht zum Guten. Diese Entwicklung einfach hinzunehmen, kommt für mich nicht infrage. Die bekannten Brennpunkte sind keine Einzelfälle, sondern Symptome eines größeren Problems. Während andere Parteien reden, relativieren oder entschuldigen, bleibt konsequentes Handeln aus.
Deshalb bin ich Mitglied der AfD. Weil ich Probleme klar benenne, Verantwortung übernehmen will und politische Entscheidungen einfordere, die Sicherheit, Ordnung und Rechtsstaatlichkeit wieder in den Mittelpunkt stellen.


Wir brauchen endlich eine starke Familienpolitik, und zwar in jeder Hinsicht. In den letzten Jahren wurde gezeigt, dass der Staat sehr wohl Kampagnen organisieren kann, wenn er es will. Zur Corona-Zeit gab es groß angelegte Impfkampagnen mit Plakaten und Werbung. Warum gibt es nicht denselben Einsatz für Familien, für Eltern und für Kinder?
Heute müssen viele junge Menschen finanziell abwägen, ob sie sich überhaupt eine Familie leisten können. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, das sich ständig Zukunft auf die Fahnen schreibt. Familien brauchen Entlastung, Verlässlichkeit und Unterstützung im Alltag.
Und mir fällt auf, dass Familie in der öffentlichen Debatte oft nicht mehr selbstverständlich positiv behandelt wird, sondern schnell als altmodisch oder problematisch gilt. Ich will das wieder drehen. Familie ist keine Randnotiz, sie ist das Fundament.
Ich möchte im Landtag Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Familie wieder lohnt. Mehr Kinder, mehr Zukunft, aus eigener Kraft.

Die Stärkung unserer Ordnungskräfte muss endlich oberste Priorität bekommen. In Sachsen-Anhalt arbeiten viele Polizistinnen und Polizisten noch immer unter Bedingungen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Sanierungsbedürftige Dienstgebäude, veraltete Ausstattung und unnötige Bürokratie erschweren den täglichen Dienst und wirken sich direkt auf Motivation und Einsatzfähigkeit aus.
Hinzu kommt der fehlende politische Rückhalt. Wenn Polizeibeamte im Ernstfall erst abwägen müssen, ob ihnen konsequentes Handeln bei der Gefahrenabwehr später persönlich zum Nachteil ausgelegt wird, ist das ein unhaltbarer Zustand. Wer Recht und Ordnung durchsetzt, braucht klare Rückendeckung durch Politik und Gesetzgeber.
Ein weiterer Punkt ist die Kennzeichnungspflicht. Ich halte es für ausreichend, wenn Polizisten durch eine eindeutige Zahlen- oder Buchstabenkombination identifizierbar sind. Klarnamen auf der Uniform erhöhen das persönliche Risiko, ohne einen zusätzlichen Nutzen zu bringen. Es braucht Schutz für diejenigen, die uns schützen.
Der Polizeiberuf muss insgesamt wieder attraktiver werden. Dazu gehören moderne Ausstattung, mehr Personal und vor allem eine faire Bezahlung. Besonders die derzeitigen Zulagen sorgen für großen Unmut. Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste werden aktuell nur sehr gering vergütet. Viele Beamte empfinden diese Zuschläge als nicht ansatzweise angemessen für die Belastung und das Risiko ihres Dienstes.
Ich setze mich für eine deutliche Erhöhung der bestehenden Zulagen ein. Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit muss spürbar besser honoriert werden, als es derzeit der Fall ist. Wer arbeitet, wenn andere frei haben, verdient Respekt, auch auf dem Gehaltszettel.
Darüber hinaus müssen wir mehr Polizisten einstellen und den Beruf langfristig aufwerten. Fehlentwicklungen in der Sicherheits- und Migrationspolitik der vergangenen Jahre haben zusätzliche Belastungen für Polizei und Ordnungskräfte geschaffen. Mein Ziel ist es, die Polizei zu entlasten, personell zu stärken und ihr den Stellenwert zu geben, den sie für die Sicherheit unserer Gesellschaft braucht.

Schule darf kein Ort politischer Einflussnahme sein, sondern muss jungen Menschen ermöglichen, sich eigenständig eine fundierte Meinung zu bilden. Der Kernauftrag der Schule ist die Vermittlung von Wissen, die Sicherung von Grundkompetenzen und die Förderung eigenständigen Denkens.
Das Programm „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ erfüllt aus meiner Sicht diesen Anspruch nicht. Es stärkt weder messbar die Bildungsleistungen noch trägt es nachweisbar zur Lösung der zentralen Probleme im Schulsystem bei. Stattdessen wird es in der Praxis häufig politisch einseitig interpretiert und eingesetzt.
Unter dem Anspruch, Diskriminierung zu bekämpfen, entsteht dabei oft ein Klima, in dem bestimmte politische oder gesellschaftliche Positionen pauschal problematisiert werden. Das kann Anpassungsdruck erzeugen und offene Debatten erschweren. Schule muss ein Ort bleiben, an dem Schülerinnen und Schüler lernen, unterschiedliche Positionen zu prüfen und sich eigenständig eine fundierte Meinung zu bilden.
Ich setze mich daher dafür ein, die Landesförderung dieses Programms zu beenden und den Fokus wieder klar auf den eigentlichen Bildungsauftrag zu legen.
Lehrkräfte müssen spürbar entlastet werden. Viele zusätzliche Projekte und außerunterrichtliche Aufgaben binden Zeit und Energie, die im Unterricht fehlen. Priorität muss wieder ein verlässlicher Unterricht mit klarer Ausrichtung auf die Grundkompetenzen sein.
Gleichzeitig muss der Lehrerberuf wieder attraktiver werden. Neben besserer Ausstattung und struktureller Entlastung braucht es konkrete Anreize, um Lehrkräfte langfristig im Land zu halten und neue zu gewinnen. Dazu gehören auch landeseigene Fördermodelle, etwa vergünstigte Kredite oder Zuschüsse beim Erwerb von Wohneigentum in Sachsen-Anhalt. Das schafft Planungssicherheit und stärkt die Bindung qualifizierter Lehrkräfte an den Standort.
Deutsch, Mathematik und fachliche Bildung bilden das Fundament für jede weitere Entwicklung. Ein funktionierendes Schulsystem braucht klare Prioritäten. Wenn der Kernauftrag gestärkt wird, profitieren Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das gesamte Bildungssystem.
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